Das Gehirn hat bei einem traumatischen Erlebnis (z.B. Unfall, Überfall, der Tot eines geliebten Menschen, usw.( keine Chance zu verarbeiten, was tatsächlich passiert ist, weil alles zu schnell passiert. Deshalb ist es nötig später zu klären, was genau passiert ist, damit das Gehirn die Erfahrung korrekt speichern, verarbeiten und integrieren kann. Eine generalisierte Angststörung ist oft die Folge einer unverarbeiteten traumatischen Erfahrung. Dem Gehirn ist nicht klar, wo genau die Ängste hin gehören, wo der Mensch tatsächlich einer Bedrohung ausgesetzt war. Es überträgt die Angst zuerst in alle Situationen, die irgendwie mit der traumatischen Situation verbunden waren. Später wird fast alles gefährlich. Doch die Todesangst gehört zu einem bestimmten Ereignis, das zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort passiert ist.

Es braucht eine Umprogrammierung im Gehirn. Es ist uns ein Anliegen, unseren Klienten die neurobiologischen Zusammenhänge zu erklären. Ich will, dass sie verstehen, dass Amygdala (Emotionszentrum), welche die Ausschüttung der Stresshormone initiiert, nach einer traumatischen Erfahrung übererregt bleibt, wenn sie nicht beruhigt wird. Immer dann, wenn sie eine Situation (oft fälschlicherweise) als gefährlich einstuft, best site, aktiviert sie den Sympathikus. Da Amygdala nicht unserem Willen unterstellt ist, sondern für unser Überleben zuständig ist, initiiert sie die Ausschüttung der Stresshormone so lange, bis sie begriffen hat, dass eine bestimmte Situation heute nicht mehr gefährlich ist. Es braucht eine Umprogrammierung Im Gehirn! „Nur“ darüber reden bewirkt noch keine Reorganisation des neuronalen Netzwerkes. Dazu braucht es geeignete Entkoppelungstechniken, damit Amygdala lernt, die Situation angemessen einzuordnen. Das heißt, die Realität heute so zu erkennen, wie sie tatsächlich ist, nicht mehr gefährlich, wie damals.

Hier ist die Arbeit mit EMDR sehr effektiv. In nur wenigen Sitzungen, finden Sie in ein zufriedeneres und entspannteres Leben.